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Vorlesungsreihe "Redefreiheit"

Die Verfassungen moderner Demokratien garantieren ihren Bürgern das Recht, ohne Furcht vor staatlicher Zensur oder Verfolgung durch Andersdenkende ihre Ansichten öffentlich zu äußern. Diese Errungenschaft der Aufklärung ist so etwas wie das Lebenselixier politischer Öffentlichkeit  und gleichzeitig die Grundlage für freien wissenschaftlichen Diskurs und neue Erkenntnisse. Gegenwärtig zeichnet sich allerdings eine weltweite Krise der Redefreiheit ab. Einerseits ist sie durch religiöse und politische Intoleranz bedroht. Andererseits bietet die Redefreiheit Freiräume für Hassreden, Tabubrüche und die Verbreitung politscher Propaganda oder Fehlinformation. In der Vorlesungsreihe wollen wir im Gespräch mit Vertretern aus Wissenschaft und Politik die Grundlagen sowie die aktuellen Probleme und Perspektiven der Redefreiheit diskutieren. 

Programm

Die Vorlesungsreihe findet immer Mittwochs von 18.00-19.30 Uhr statt. Einzig die Veranstaltung mit Peter Singer findet Mittwochs von 19.30-21.00 Uhr statt. Bitte beachten Sie, dass Bild- und Tonaufnahmen von den Veranstaltungen angefertigt werden. | [Poster]

Datum 

Vortragender 

Titel 

Veranstaltungsort

11.04.18

Claudia Roth

Reden ist Silber, Freiheit ist Gold: Redefreiheit als Grundfeste unserer Demokratie

Aula 2 (Hauptgebäude)

09.05.18

Anatol Stefanowitsch

Politisch korrekte Sprache: (k)ein Problem für die Meinungsfreiheit 

Hörsaal 18 (Hauptgebäude)

30.05.18

Joanna Williams 

Identity politics in the university: conflicting demands on academic freedom 

Hörsaal 18 (Hauptgebäude)

13.06.18

Vera Lisakowski 

!!!111!!!!einself!! - Das Internet, die Redefreiheit und ihre Verteidiger 

Hörsaal 18 (Hauptgebäude)

 

20.06.18

Peter Singer 

Philosophy, Controversy, and Freedom of Speech 

Aula 1 (Hauptgebäude)

04.07.18

Bernd Ladwig 

Die Redefreiheit als Menschenrecht 

Hörsaal 18 (Hauptgebäude) 

CP-Erwerb

Für den Erwerb von 2 Credit Points (CP) muss zu zwei Veranstaltungen je ein Essay angefertigt werden. Dieser soll mindestens zwei Seiten umfassen und kann eine Zusammenfassung der Veranstaltung, eine kritische Diskussion des Themas oder auch persönliche Betrachtungen beinhalten. Die Texte sind spätestens zwei Wochen nach der jeweiligen Veranstaltung bei Ilias im entsprechenden Ordner hochzuladen. Die besten Essays werden nach Absprache und gemeinsamer redaktioneller Bearbeitung auf der Website des Kulturmagazins Stellwerk der Universität zu Köln veröffentlicht.